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Projekt: Wald der SPD
Fri Nov 30 00:00:00 CET 2012 - Christine Kroke

Bäume zum Geburtstag

Steinmeier pflanzt einen Baum
Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Frank-Walter Steinmeier, bei der Pflanzung des ersten Baumes für den "Wald der SPD" in Israel. (Foto: SPD)

Der Staat Israel feiert am 16. April 2013, im jüdischen Jahr 5773, seinen 65. Geburtstag. Ein Grund zu feiern, findet die SPD. Die Sozialdemokraten wollen Israel deshalb als Zeichen der Verbundenheit einen „Wald der SPD“ schenken. Die SPD.de-Redaktion bittet ihre Leserinnen und Leser, das Projekt zu unterstützen.

Kann man einem Staat überhaupt etwas zum Geburtstag schenken? „Ja, man kann!, sagt SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. „Wir wollen Israel einen Wald der SPD schenken und mit unserem Geschenk nicht nur zur Aufforstung des Landes beitragen, sondern auch ein Zeichen der Freundschaft und der Solidarität setzen, das für lange Zeit Bestand hat.

Andrea Nahles und Christian Lange
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Christian Lange. (Foto: SPD)

Lebensgrundlage und Heimat schaffen

Noch immer leiden weite Teile des Landes unter dem Vordringen der Wüste, Wassermangel und der Knappheit an fruchtbaren Boden. Seit 1991 beteiligt sich Deutschland mit einem besonderen Projekt an  der Wiederaufforstung des Landes. 

Auf Initiative der 16 deutschen Ministerpräsidenten, allen voran Johannes Rau, entstand der  „Wald der deutschen Länder“. In der Region nördliches Negev konnten dadurch bis jetzt über eine halbe Million Bäume gepflanzt werden. Auch Tiere kehren in den Landstrich zurück, es entstehen Weiden für Viehherden, Naherholungs- und Freizeitmöglichkeiten eröffnen sich. Ein ganzes Ökosystem kommt wieder ins Gleichgewicht.

Steinmeier: Symbol der Verbundenheit

Diese großartige Entwicklung wollen die Sozialdemokraten weiter vorantreiben und den „Wald der deutschen Länder“ um den „Wald der SPD“ erweitern. Der Wald der SPD sei „ein wunderbares Symbol unserer Verbundenheit“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier. Deshalb unterstützt er das Projekt „aus vollem Herzen“

Wald der SPD: Sie können helfen!

Der Wald der deutschen Länder in Israel
Der "Wald der deutschen Länder" (Foto: SPD)

SPD.de bittet seine Leserinnen und Leser, mit ihrer Spende zu helfen, dass die Sozialdemokraten den Wald der SPD schon bald pflanzen und einweihen können. „Wir müssen mindestens 5000 Bäume pflanzen, doch wir sind sicher, dass wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mehr können“, so Andrea Nahles.

Sie können helfen, das Projekt zu verwirklichen: Mit ihrer steuerabzugsfähigen Spende von 10 Euro pro Baum an den Jüdischen Nationalfond (JNF-KKL), Stichwort „Wald der SPD“, leisten Sie einen wertvollen Beitrag. 

Herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag und Mazel Tov!

Hier können sie direkt spenden.

Hier gelangen sie zum Spenden-Flyer "Wald der SPD"

Hier finden sie die Facebook-Seite "Wald der SPD"

Hier erhalten sie das Spenden-Fax "Wald der SPD"

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Tue Feb 04 10:35:19 CET 2014 • Tue Feb 04 10:35:19 CET 2014 Antworten

isamkamel

Liebe GenossInnen, Was ist das Wertesystem der SPD genau? ist es ein einziges oder gibt es mehrer unterschiedliche? Es ist eine Schande, dass die SPD ethnische Säuberungen unterstützt. Die Intiative des JNF ist durchschaubar nach dem Bild "Der Wolf im Schafspelz", sie steht in direktem Zusammenhang mit dem "Prawa-Plan": http://www.globalresearch.ca/ethnic-cleansing-and-dispossession-in-palestine-israels-prawer-plan-to-relocate-palestinian-bedouins/5360166 Wer ist eigentlich das JNF? http://www.bdsmovement.net/activecamps/jnf

Tue May 28 21:56:41 CEST 2013 • Tue May 28 21:56:41 CEST 2013 Antworten

ursujan

Die Kooperation mit dem JNF und besonders den Spendenaufruf sehe ich wie die Vorredner kritisch: Der JNF schafft durchaus viel „Gutes“, wie die israelische Menschenrechtsaktivistin Yeela Raanan ironisch betont: „Er schafft grüne Inseln der Erholung für Israelis, Wander- und Velowege über Berg und Tal. Doch in der Hand unserer Regierung ist er auch ein Instrument, um die Beduinen ihres Landes zu berauben“, wie Marlène Schnieper in ihrem Beitrag für die Tageszeitung „WOZ“ vom 18. April 2013 Raanan zitiert. Besteht spätestens nicht jetzt Handlungsbedarf sowohl seitens der deutschen Finanzbehörden als auch der SPD gegenüber dem JNF?

Tue May 28 21:41:05 CEST 2013 • Tue May 28 21:41:05 CEST 2013 Antworten

ursujan

Es ist mir unverständlich, wie meine Partei so unkritisch mit dem JNF in einem Atemzug genannt werden mag. Diese Spendenaktion sollte schleunigst abgesetzt werden!

Sat Jan 05 10:04:58 CET 2013 • Sat Jan 05 10:04:58 CET 2013 Antworten

wvheydebrand

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und bin enttäuscht von einer solch unreflektierten Spendenaktion. Gibt es Möglichkeiten, sich für ein Ende der Aktion einzusetzen? Wasiem von Heydebrand

Fri Dec 28 23:29:45 CET 2012 • Fri Dec 28 23:29:45 CET 2012 Antworten

Heinz Assenmacher

Die Sammelaktion der SPD für den JNF schockiert mich! Der JNF ist eine Kolonialorganisation, deren Aufgabe von Anfang an darin bestand, in Palästina Land aufzukaufen, die auf dem Land befindlichen arabischen Pächter zu vertreiben und es mit Juden zu besiedeln, um so die territoriale Grundlage für den jüdischen Staat zu schaffen.Bis zum sogenannten Unabhängigkeitskrieg im Jahr 1948 gelang es dem JNF eine Fläche von 936 Quadratkilometern unter seine Kontrolle zu bekommen. Auf die durch den Krieg ermöglichte Vertreibung von 750.000 Palästinensern folgte deren Enteignung durch den israelischen Gesetzgeber. Zu einem der Hauptprofiteure dieses Raubzugs wurde der JNF, der dem Staat den Grossteil des geraubten Landes abkaufte, so dass der JNF heute rund 2.500 Quadratkilometer, rund ein Achtel der der Landfläche Israels kontrolliert. Immer wieder zerstören Bulldozer des JNF das Dorf Al Arakib im Negev. Die Ursprünge von Al Arakib gehen weit in die osmanische Zeit und vor die Anfänge der zionistischen Bewegung zurück. Die BewohnerInnen, die Al Okbi, lebten als Bauern von den Erträgen ihres Landes, unbehelligt von den Türken und der englischen Mandatsmacht. Eine Studie von Human Rights Watch (HRW) bestätigte, dass die beduinisch-palästinensische Bevölkerung des Negev vor dem Jahr 1948 eine sesshafte Lebensweise entwickelt hatte (Land and Housing Rights Violation in Israel’s Unrecognized Villages, HRW 2008). Gute Infos gibt es hier: http://jnf-machenschaften.de/jnf-negev.htm

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ursujan

Danke für diese ausführlichen Erläuterungen. Wie könnten wir uns dafür einsetzen, dass die SPD sich vom JNF distanziert? Gibt es schon eine Unterschriftenaktion?